KI-Förderung, Laser-Kanonen und empathische Entwickler in der Presseschau 18/23

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„Das Problem heute ist nicht das Beschränken, sondern das Ermöglichen.“ — Helge Braun | Kanzleramtsminister und Bundesminister für besondere Aufgaben

KI-Förderung, Laser-Kanonen und empathische Entwickler in der Presseschau 18/23

Die Vernetzung zwischen Mensch und Maschine schreitet voran und die Bundesregierung fördert Maschinelles Lernen. Wie Roboter Glyphosat überflüssig machen sollen und warum KI auch empathische Entwickler braucht. Das und mehr sind die Themen in der Presseschau.

Vernetzte Intelligenz

Auf meschmasch berichten wir regelmäßig, wie die Grenzen von menschlicher und künstlicher Intelligenz, Mensch und Maschine verschmelzen. Ganz konkret passiert das auch bereits in der Entwicklung von Hirn-Computer-Schnittstellen. Ein erstes Patent, einen Menschen in einen Roboter zu integrieren, beantragte schon im Februar 2016 ein kanadisches Unternehmen. Über den rasanten Fortschritt, die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten, aber auch ethische und technische Grenzen diskutiert der Tagesspiegel – mit einigen erschreckenden Beispielen.

Ethische Bedenken haben übrigens auch bei Google zu einem Aufschrei unter Mitarbeitern geführt, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt. 4.000 Angestellte hatten ihren SEO Sundar Pichai aufgefordert, dass das Unternehmen sich nicht an der Entwicklung von Kriegstechnologien beteilige.

KI-Förderung der Bundesregierung

Mit millionenschweren Investitionen fördert auch die Bundesregierung die Erforschung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. So sollen bundesweit vier Kompetenzzentren für Maschinelles Lernen entstehen. 30 Millionen Euro sind dafür vorgesehen, schreibt die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Zentral für die Regierung ist die Ausbildung von Experten, aber auch, dass mittelständische Unternehmen KI einsetzen können, berichtet die Frankfurter Rundschau. Trotz der angedachten Datenschutz-Kommission gehe es nicht um das Beschränken eines KI-Einsatzes, sondern um das Ermöglichen betont Kanzleramtsminister Helge Braun. Bis Herbst 2018 will die Regierung eine Strategie erarbeiten.

China ist da strategisch schon viel weiter, ergänzt der Tagesspiegel. Allerdings scheint dort auch die totale Überwachung an der Tagesordnung zu sein, analysiert die Berliner Zeitung.

Laser-Kanone als Glyphosat-Ersatz…

Heute schon sind mehr oder weniger autonome Rasenmäher in Deutschlands Vorgärten unterwegs. Wenn man zusätzlich Kameras zur automatischen Bilderkennung  und Sprühpistolen oder kleine Laser installiert, ist auch ein Einsatz in der Landwirtschaft denkbar: Professor Simon Blackmore von der Harper Adams University will so Schädlinge bekämpfen: Entweder, indem der Roboter das Unkraut mittels Laser-Kanone auf 95 Grad erhitzt und dadurch am Wachstum hindert oder mit einer Sprühpistole das Herbizid direkt nur auf den Schädling sprüht. Das würde den Einsatz von Unkrautvernichtern wie Glyphosat um bis zu 99 Prozent reduzieren, schreibt die Deutsche Welle.

…und „empathische Nerds“

Mit dem Begriff Künstlicher Intelligenz verbinden wir Effizienz, Rationalität, Automatisierung – und Gefühle? Warum soziale und emotionale Fähigkeiten bei Entwicklern gefragt sind, haben jetzt McKinsey-Forscher untersucht, berichtet Welt-Online.

Darüber hinaus…

… bietet der Tagesspiegel ein Interview mit Professor Sami Haddadin, Robotik-Forscher von der TU München darüber, wie smarte Roboter in Medizin und Pflege Einsatz finden können: nicht als Fachkraft-Ersatz, sondern als Assistent, beispielsweise auch in der Physiotherapie.

… erklärt die Frankfurter Allgemeine Zeitung, warum IBMs Superintelligenz Watson als Krankenhaus-Mitarbeiter eher „Pleiten, Pech und Pannen“ brachte.

… liefert die Mitteldeutsche Zeitung einen Überblick über den Fortschritt autonomer Fahrzeuge – inklusive einer kurzen Differenzierung der fünf Automatisierungslevel.

 

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