KI in Sprache, Sport und Seniorenheim sowie eine Stimme aus dem Bundestag in der Presseschau 18/26

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Meine Vision von Alexa und Echo ist, der „Star Trek“-Computer zu sein und einfach alles beantworten zu können. — David Limp, Chef der Geräte-Sparte beim US-Unternehmen Amazon

KI in Sprache, Sport und Seniorenheim sowie eine Stimme aus dem Bundestag in der Presseschau 18/26

On Juni 29, 2018, Posted by , In Presseschau, With No Comments

Die heutige Presseschau zeigt vor allem eines: KI und Roboter sind in immer mehr Lebensbereichen relevant. Von der sportlichen Freizeit über das schlaue Zuhause bis zur alltäglichen Kommunikation. Auch politische Regulierung war Thema diese Woche.

Schauen wir  zu Beginn in die Politik: Erst am Donnerstag beschloss die Große Koalition im Bundestag, eine Enquete-Kommission einzusetzen. Diese soll Chancen, aber auch Risiken von KI untersuchen – gemeinsam mit externen Sachverständigen. Heise.de berichtet über den abgesteckten Rahmen und den konkreten Auftrag. Nach der Sommerpause 2020 soll die Kommission dann konkrete Handlungsempfehlungen aussprechen.

Wenn es um die Frage von Regulierung geht, ist die Einschätzung von Start-up-Chef Brian Brackeen interessant: Er entwickelt Gesichtserkennungssoftware – und warnt vor der damit einhergehenden Macht, wie sueddeutsche.de schreibt. An Staaten verkauft er sein Produkt nicht.

Smart und smarter sprechen

In über einer Million deutschen Haushalten ist der „smarte Speaker“ Alexa von Amazon schon daheim. Mittlerweile habe das Gerät „zehntausende Funktionen“, erzählt Amazons Chef der Geräte-Sparte David Limp im Interview mit dem Hamburger Abendblatt. Seine Sprach-Assistenten sollen „irgendwann einfach alles beantworten“ können, aber: „Es wird uns noch einige Zeit kosten, bis wir so weit sind.“

Wie überzeugend eine Künstliche Intelligenz mittlerweile diskutieren kann, berichten faz.net und das Handelsblatt. IBM bringt gerade einem Computerprogramm bei, wie ein Mensch zu debattieren und wie ein Profi zu argumentieren – mit Witz, aber nur zum Teil erfolgreich, wie beide Artikel zeigen.

Fußball und Kampfroboter

Nach dem blamablen Vorrunden-Aus wissen wir es auch, aber eine deutsch-belgische KI hatte es schon prognostiziert: Deutschland wird nicht Fußball-Weltmeister.

Es klingt nach Comic-Verfilmung und scheint tatsächlich real werdende Science Fiction: Zwei riesige, menschengesteuerte Kampfroboter aus Japan und den USA traten zum Duell an. Wie das ablief berichtet golem.de – und zeigt ein Video. Unser MESCHMASCH-Kommentar: schon recht beeindruckend!

Zurück um Ballsport: Im kanadischen Montreal hat das Team NimbRo der Universität Bonn das das Fußballturnier der Humanoid-AdultSize-Klasse  bei der RoboCup-Weltmeisterschaft gewonnen.

Medizinsoftware und Senioren-Hilfen

Google hat ein „Medical Brain“-Team – und das will mithilfe von KI Ärzte und Pfleger unterstützen: durch datenbasierte Diagnosen. Der Vorteil gegenüber menschlicher Ärzte: Das künstliche neuronale Netzwerk könne einfach auf mehr Daten zugreifen: Cloud-Zahlen von Fitnesstrackern, die Gesundheitskarte, Patientenakten – was natürlich Kritik in den Bereichen Datenschutz, aber auch in Monopolfragen hervorruft, wie das Handelsblatt schreibt.

Übrigens hatte bereits vor zwei Wochen  faz.net berichtet, dass IBMs Superintelligenz Watson im Krankenhaus-Einsatz noch nicht wirklich hilfreich sei.

Roboter „Sympartner“ gegen Einsamkeit: Über einen emotionalen Assistenten im Alter berichtet welt.de

Und noch einen Senioren-Helfer testete ein Bielefelder-Forscherteam: Das System „Billie“ soll vor allen Dingen im Alltag unterstützen, erklärt t3n.

Übrigens hatten wir erst vor kurzem das KI-Startup von Ziv Aviram vorgestellt: Von dessen Verknüpfung von erweiterter Realität und lernendem System sollen auch ältere Menschen profitieren, deren Sehschwäche nachlässt oder die beim Lesen leichter ermüden.

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