Zwischen Alm und All: Wie KI und Roboter die Arbeit revolutionieren (könnten) in der Presseschau 18/27

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Es ist besser, eine europäische Sichtweise beim autonomen Fahren zu haben. Das wollen wir auch hier in den USA erreichen. — John Krafcik, Chef der Roboterautos von Alphabet

Zwischen Alm und All: Wie KI und Roboter die Arbeit revolutionieren (könnten) in der Presseschau 18/27

On Juli 6, 2018, Posted by , In Presseschau, With No Comments

Roboter und KI in Weltraum und Industrie – und der erste Bot geht in Rente. Google will starke KI entwickeln, die wie Menschen denkt und in der Schweiz erobern digitale Assistenten die Banken.

„Die menschliche Würde darf nicht durch Roboter verletzt werden.“

Künstliche Intelligenz und Robotik sind angekommen bei der Bundesregierung. Kanzlerin Merkel sieht für neuronale Netzwerke eine ähnliche Situation wie in den Anfängen der Sozialen Marktwirtschaft, berichtet zeit.de:  Auch damals hätten in Ethik-Fragen Werte und Regeln festgelegt werden müssen.

Dass die Ethik-Debatte mehr als nötig ist, zeigt das Bestreben von Google, seiner Software jetzt beizubringen wie ein Mensch zu denken, schreibt sueddeutsche.de.

KI hält Einzug in die Finanzbranche…

Gleich zweimal die Schweiz: Über den Einsatz schlauer digitaler Assistenten im Bankgeschäft schreiben handelsblatt.com und faz.net. Die virtuellen Bankberater sollen bei der Credit Suisse und bei UBS Kunden beraten.

… und erobert den Weltraum

Einen schönen Blick aus knapp 400 Kilometern Höhe gibt es seit knapp einer Woche für das jüngste ISS-Crew-Mitglied: Cimon. Welt.de und n-tv berichten über „den weltweit ersten fliegenden und autonom agierenden Astronautenassistenten mit einer künstlichen Intelligenz.“

Sueddeutsche.de weist aber darauf hin, dass zumindest im Film die Mensch-Maschine-Kooperation im Weltraum meist kein gutes Ende nehme.

Revolution der Zukunft der Arbeit

Unten auf der Erde jedenfalls kommen Künstliche Intelligenz und Roboter immer stärker zum Einsatz. Über diese „wichtigste Entwicklung unserer Tage“ findet sich auf sueddeutsche.de ein wirklich guter Überblicksartikel. Fazit: Deutschland muss aufholen!

Exoskelette, …

Zumindest bei einem Thema sind deutsche Startups vorn dabei, nämlich der technischen Aufrüstung des Menschen: Über den Fortschritt bei sogenannten Exoskeletten schreibt sueddeutsche.de – und stellt marktreife Produkte vor.

… 650.000 Gebäudereiniger – und die Automatisierung des Fensterputzens

Exoskelette sind das perfekte Beispiel für die derzeitige Ausrichtung der Mensch-Maschine-Zukunft: Die Technik soll den Menschen unterstützen. Im Haushalt beispielsweise beim Fensterputzen: Ein Produkttest auf faz.net ließ MESCHMASCH überlegen, wie schnell Roboter menschliche Arbeitskraft ganz ersetzen könnten.

Klar, wenn wir die Hausarbeit automatisieren, haben wir vielleicht mehr Freizeit. Aber was, wenn Dienstleisterfirmen in größerem Umfang solche Roboter einsetzen? Allein in Deutschland waren 2015 650.000 Gebäudereiniger tätig, das sind 1,5 Prozent aller Beschäftigten im Land, die eben auch Fenster reinigen. Andererseits, vielleicht freut sich die Branche auf die kleinen technischen Helfer zur Unterstützung: Die Anzahl der Auszubildenden nimmt seit 2000 stetig ab.

Und ein Roboter im Ruhestand

Zugegeben, der Sprung von Azubis zu Rentnern ist recht groß, doch diese Meldung von nzz.ch wollen wir nicht vorenthalten: Der vermutlich erste Roboter geht jetzt in Ruhestand, Honda will den „erst“ 18-jährigen Asimo nicht mehr weiterentwickeln.

Mit einer zweiten Karriere als Roboter-Stuntman dürfte es für Asimo aber eher nichts werden, da hat Disney eigene Modelle erschaffen:

In aller Kürze zum Schluss

  • Nach Google wollen nun auch Microsoft-Mitarbeiter keine Kooperation mit dem Staat, berichtet die NZZ.
  • Ein interessantes Interview mit dem Chef der Alphabet-Tochter Waymo, John Krafcik, hat handelsblatt.com geführt: u.a. über die Zukunft autonomen Fahrens in Europa, die Kooperation mit europäischen Autokonzernen, Datenschutz, Tests auf öffentlichen Straßen und den Bedarf der Kunden.
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