Fern gesteuerte Autos und KI gegen schlechte Laune in der Presseschau 18/28

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In der H&M-Filiale am Times Square verzweifelt derweil ein junges Pärchen daran, den sprechenden Spiegel zum Schweigen zu bringen. — Johanna Bruckner, New York, sueddeutsche.de

Fern gesteuerte Autos und KI gegen schlechte Laune in der Presseschau 18/28

Wer kennt das nicht: Morgens mit dem Auto auf dem Weg zur Arbeit, Stau, hupende Verkehrsteilnehmer und schon ist man schlecht gelaunt. Doch die Zukunft verspricht eine neue Ära des Lifestyles, in der die Autos von einem zentralen Überwachungssystem gesteuert werden und die KI den Aggressionsgrad der menschlichen Stimme erkennt und darauf reagiert. Dies verspricht doch rosige Zeiten, oder nicht?

Hallo, Robo-Taxi!

Autonomes Fahren wird sich in China grundlegend von der restlichen Welt unterscheiden, schreibt sueddeutsche.de. Während die westlichen Hersteller die Sensorik und Rechner im Auto unterbringen, werden die „Intelligent Connected Vehicle“ (ICV)-Mobile immer mit einer Leitstelle vernetzt. Durch die breitbandige Anbindung an ein zentrales Überwachungssystem können die Fahrzeuge wie ein Schwarm koordiniert und zur Not auch ferngesteuert werden.

 

Na, schlecht gelaunt?

Ob wütend, fröhlich oder ironisch: Eine Spracherkennungssoftware versteht mittlerweile Emotionen und Untertöne. Das System von Audeering erkennt auch, dass ein Mensch erregt ist, wenn es nicht mit der Sprache trainiert wurde, die dieser Mensch benutzt. Zum anderen ließen sich auch Frühindikatoren für Krankheiten wie Alzheimer oder Parkinson entdecken. Autistische Menschen könnten zum Beispiel damit lernen, wie sie Emotionen für Nicht-Autisten verständlich ausdrückten. Helmut Martin-Jung stellt auf sueddeutsche.de die neue Technik vor.

 

Roboter in der Pflege

Roboter könnten eine Lösung für das Problem sein. Doch wer genauer hinschaut, findet schnell heraus: Über das Prototypstadium kommt aktuell kaum ein Roboterprojekt für den Pflegeeinsatz hinaus, stellt welt.de fest. Ein Pflegeroboter, der nicht nur Material zuliefert, sondern füttern, umlagern oder sogar waschen und wickeln kann, müsste gleich mehrere komplexe Probleme in Echtzeit lösen.

 

Shopping-Tipps vom sprechenden Spiegel

Der Spiegel wird durch Bewegungssensoren aktiviert und lässt sich ähnlich wie Sprachassistenten bei Smartphones mit einfachen Stimmbefehlen steuern. Neben der Selfie-Funktion bietet der Spiegel auch die erwähnten modischen Inspirationen. Hannah Bruckner von sueddeutsche.de hat ihn getestet und ist ein bisschen enttäuscht.

 

Buch-Tipps zu KI

Christof Kerkmann vom Handelsblatt hat drei neue Bücher gelesen, die erklären, wie Künstliche Intelligenz so viele Bereiche unseres Lebens erobern konnte.

 

Mister Supercomputer

Eng Lim Goh ist eine bekannte Größe in der Welt der Supercomputer und der Künstlichen Intelligenz. Er ist ein grandioser Erklärer, einer, der eine Schlüsseltechnologie dieses Jahrhunderts in wenigen Worten und bezeichnenden Bildern nahebringen kann. Alexander Armbruster von der FAZ hat ihn besucht und erstaunliches entdeckt.

 

Monopolwächter fürchten Absprachen zwischen Algorithmen

Künstliche Intelligenz könnte nach Ansicht der Monopolkommission zu steigenden Preisen im Internethandel führen. Zur Festlegung von Preisen im Onlinehandel würden zunehmend Algorithmen eingesetzt, schreibt Spiegel Online.

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