Roboter gegen Einsamkeit, ein Ethik-Kodex und ein deutscher Nischen-Weltmarktführer in der Presseschau 18/32

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Nicht zuletzt Schuld am – nicht ganz freiwillig – steigenden Vertrauen in die Maschinen ist der anhaltende Trend, alles, was sich digitalisieren lässt, zu digitalisieren. — Aleksandra Sowa, Cybersecurity-Expertin

Roboter gegen Einsamkeit, ein Ethik-Kodex und ein deutscher Nischen-Weltmarktführer in der Presseschau 18/32

Diese Woche berichtet die deutschsprachige Presse u.a. über die Nützlichkeit von Robotern gegen Einsamkeit und für das Liebesleben, Roboter-Gesetze, einen Ethik-Kodex bei der Telekom, Chat-Bots und KI im Versandhandel.

Doch bevor wir zu einzelnen Themen kommen, sei Ihnen der Beitrag von Martin Zeyn beim Deutschlandfunk ans Herz gelegt, der analysiert, was KI bereits leisten kann und ob wir uns davor fürchten müssen, denn: „Die Roboter kommen näher“.

Was die Verbraucher weltweit über KI und Roboter denken, hat jetzt der electronica-Trend-Index ermittelt: Darin sprachen sich 72 Prozent der Befragten dafür aus, dass Roboter mit künstlicher Intelligenz eindeutig als Maschine erkennbar bleiben sollen, nachzulesen auf dem Presseportal.

Chinesische „iPals“ und spanische Roboter für das Liebesleben…

Über einen Roboter gegen die Einsamkeit berichtet gerade FR.de: Der Social Robot „iPal“ soll laut der chinesischen Firma AvatarMinds „Lehrer, Spielkamerad und zeitweilige Vertretung für die Eltern“ sein – und könne auch in der Altenpflege unterstützen, so iPals Erbauer. Und für die ganze Bandbreite der Altersgruppe dazwischen baut der spanische Ingenieur Sergi Santos Sex-Roboter, die menschliche Gefühle simulieren. DW.com  mit einem kritischen Blick auf eine Entwicklung, die nicht nur Geschlechterstereotype reproduziert, sondern auch die zwischenmenschliche Kommunikation verändern könnte.

… und Chat-Bots werfen ethische und rechtliche Fragen auf

Passend dazu diskutiert die Cybersecurity-Expertin Aleksandra Sowa auf The European die Frage, ob wir Roboter-Gesetze benötigen. Im t3n-Podcast erfahren Sie wie die Telekom mit Ethik-Fragen der Mensch-Maschine-Kooperation und dem Einsatz von KI umgeht, bspw. mit dem Chat-Bot Tinka. Apropos Chat-Bot: Wie smarte und chattende Smartphone-Apps die Diagnose-Findung verändern, erläutert aerzteblatt.de. die Autoren sprechen von „vielversprechenden Nutzungsszenarien“, es brauche jedoch verständliche Datenschutzbestimmungen für die Anwender.

Versandhandel: Deutscher „Weltmarktführer in einer Nische“

Die Bundesregierung will Deutschland zum weltweit führenden KI-Standort machen. Zumindest im Bereich Warenlager-Roboter ist das Münchner Start-up Magazino nach eigener Aussage schon Weltmarktführer: 50 ihrer Roboter sind u.a. bei Amazon, Otto und Zalando im Einsatz, wie sueddeutsche.de schreibt.

Übrigens hat bei Otto KI „das Labor verlassen und wird schon in der Praxis eingesetzt“: handelsblatt.com in seiner Reihe „Köpfe der Künstlichen Intelligenz“ über den Manager Michael Müller-Wünsch, der den Versandhändler umkrempelt.

KI bei der Kreditvergabe

Und wem das noch nicht reicht, der kann sich unseren gerade erschienenen Podcast über den Einsatz von KI in der Finanzwelt anhören: Mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz entstehen ganz neue Perspektiven, die auch neue Arbeitsplätze mit sich bringen, sagt Miriam Wohlfarth. Sie hat 2009 das Fintech-Unternehmen RatePay gegründet, bei dem mittlerweile 150 Mitarbeiter täglich daran arbeiten, Bezahlungen bei Online-Einkäufen sicherer und einfacher zu machen. Und sie sagt: „In zehn Jahren zahlen wir nur noch über voice payment“.

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