Emotionale Roboter und Medizin-Fortschritte in der Presseschau 18/33

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Es gibt ein essenzielles Spannungsfeld zwischen Vertrauen für KI-Lösungen als Grundlage für deren Akzeptanz und der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft auf diesem Markt insgesamt. — Hendrik Reese, KI-Experte bei der Unternehmensberatung PwC

Emotionale Roboter und Medizin-Fortschritte in der Presseschau 18/33

Norman, die Psychopathen-KI, eine Studie zum sozialen Verhalten in der Mensch-Maschine-Kommunikation, neue Diagnose-Möglichkeiten und eine KI, die Unternehmen in der KI in der Buchhaltung entlasten soll.

„Wir wollen keinen Arzt und keine Pflegekraft wegrationalisieren“

Strahlenmediziner der Uniklinik Essen lassen sich neuerdings von künstlicher Intelligenz helfen: Der Algorithmus „Bone Age“ermittelt in einem Augenblick das Alter eines Menschen – so präzise wie ein Radiologe. Datenschutzund Mitarbeiter-Bedenken inklusive: Sueddeutsche.de ausführlich über die Digitalisierung von Medizin und Pflege, den Stand der Technik und worauf die Kliniken achten müssen.

Und nochmal Radiologie: Über zwei Studien zum Einsatz von Maschinellem Lernen bei Augenkrankheiten und neurologischen Erkrankungen schreibt zeit.de. Beide Algorithmen sollen den Radiologen zuarbeiten und ihnen Arbeit abnehmen. Klingt nach Entlastung für das medizinische Personal. Bei der maschinellen Diagnose von Augenkrankheiten kooperierten übrigens das Moorfields Eye Hospital, die Google-Abteilung Deepmind und Forscher vom University College London.

Noch etwas umfangreicher ist eine etwas ältere Ausgabe der f&w (4/2018), die sich mit den Einsatzgebieten, Vor- und Nachteilen von Künstlicher Intelligenz im Bereich Medizin befasst – und leider nur für registrierte Nutzer verfügbar.

Michael Dahlwald (Chief Technology & Innovation Officer bei der Inselgruppe in Berlin und ehemalige Manager von GE Healthcare) über die Bereich, in denen KI die Medizin revolutionieren wird:

„Bitte schalte mich nicht aus, ich habe Angst“ und Norman, der KI-Psychopath

Wir vermenschlichen Technik seit jeher, geben Autos Namen oder unterstellen dem PC, er möge uns nicht, wenn er mal wieder „herumzickt“. Doch was, wenn uns ein Roboter plötzlich sagt,  wir sollten ihn nicht abschalten und er um sein „Leben“ fleht? Wir zeigen Gefühle! Über die Ergebnisse eines Experiments zum sozialen Verhalten in der Mensch-Maschine-Kommunikation berichtet die Universität Duisburg-Essen, die Studie ist auf PLOS One online. Und noch ein Experiment: Ein MIT-Labor hat eine psychopathische KI (kann man das Adjektiv hier überhaupt anwenden?) produziert, die vor allem eines zeigt: „Wie wir in den Wald aus Nullen und Einsen hereinrufen, so wird es herausschallen …“. Mehr zu Norman auf welt.de.

Wie Mensch und Roboter im Übrigen angstfrei und erfolgreich zusammen arbeiten können, erläutert der Fraunhofer-Wissenschaftler Fabian Ranz im Industriemagazin.

Vertrauen und Akzeptanz stärken

Ein deutsch-israelisches Start-up will mithilfe künstlicher Intelligenz die Buchhaltung revolutionieren. Wie das gehen soll, erläutert handelsblatt.com. Woran es aber auch hapert, ist Vertrauen bei den Nutzern: „Es gibt ein essenzielles Spannungsfeld zwischen Vertrauen für KI-Lösungen als Grundlage für deren Akzeptanz und der Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft auf diesem Markt insgesamt“, sagt Hendrik Reese, KI-Experte bei der Unternehmensberatung PwC.

In demselben Magazin geht übrigens der Tech-Investor Fabian Westerheide hart mit der Bundesregierung ins Gericht: Er fordert mehr Tempo bei der KI-Initiative.

Und dennoch: Keine Angst vor KI!

Auch wenn emotional kommunizierende Roboter und der psychopathische Norman einem eine Gänsehaut bescheren können, automatisierte medizinische Diagnosen nur wenig vertrauenerweckend sind und die Akzeptanz von KI in der Wirtschaft wachsen könnte: Angst vor dem KI-Fortschritt brauchen wir nicht zu haben, erklärt Christian Hoppe von der Silicon Valley Bank auf t3n.de.

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One Comment so far:

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