Künstliche Intelligenz konzentriert

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Wir müssen die Forschungs-PS auf die Straße bringen. — Anja Karliczek, Bundesministerin für Bildung und Forschung

Künstliche Intelligenz konzentriert

Gestern erschien das Zukunftsmagazin der Konrad-Adenauer-Stiftung „Deutschland. Das nächste Kapitel“ – und gleich drei Beiträge darin befassen sich mit Künstlicher Intelligenz, mit einem Fokus auf Ethik, Wirtschaft und Wissenschaft.

Den Auftakt macht ein Interview mit Anja Karliczek, der Bundesministerin für Bildung und Forschung. Sie fordert die Wissenschaft auf, den technischen Fortschritt einer breiten Öffentlichkeit zu erklären, auch um Zukunftsängsten entgegenzuwirken. „Wir müssen die Forschungs-PS auf die Straße bringen“, fordert sie unter der Richtschnur, dass KI dem Menschen diene. Im Gespräch mit Denise Feldner und Uta Hellweg spricht Karliczek über KI-Leuchttürme, Wissenstransfer, berufliche Bildung und die Ängste vor Arbeitsplatzverlust sowie Technologiefeindlichkeit.

Den Blick auf die deutsche Wirtschaft richtet Unternehmensberater Alfred Ermer. Er sieht eine große Bedrohung: plattformbasierte Geschäftsmodelle. Was es damit auf sich hat, warum die Unternehmen aus ihren Dornröschenschlaf erwachen müssen und wieso Künstliche Intelligenz hier eine Schlüsseltechnologie sei kann, erläutert er in seinem Beitrag.

Und was nach Wirtschaft und Wissenschaft noch fehlt, ist die ethische Perspektive: Klar, der Fortschritt ist nicht aufzuhalten und in manchen Bereichen überholen uns die Maschinen. Aber welches Menschenbild haben wir eigentlich noch? Der Medizinethiker Norbert Arnold fordert eine Ethikdebatte.

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One Comment so far:

  1. […] Anja Karliczek forderte erst kürzlich: „Wir müssen die Forschungs-PS auf die Straße bringen.“ Zumindest technisch funktioniert das längst – auch mit deutschen Autos, zeigt welt.de: In Las […]

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