Gewalt im Smart Home, Nervenkitzel Robotertaxi & KI krempelt die Arbeitswelt um – Presseschau 18/40

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Gewalt im Smart Home, Nervenkitzel Robotertaxi & KI krempelt die Arbeitswelt um – Presseschau 18/40

Immer mehr autonom fahrende Autos kommen auf die Straßen, in Deutschland als Testfahrzeuge, in den USA als Taxis, die man sich per App bestellen kann.Wer hingegen zuhause bleibt, könnte sein blaues Wunder erleben, wenn plötzlich die smarte Heizung spinnt oder die vernetzte Musikanlage auf voller Lautstärke spielt.

Auf dem Weg zu einer allgemeinen KI?

Von der einen Künstlichen Intelligenz können wir bisher – glücklicherweise? – nicht schreiben. Spracherkennung, Gesichtserkennung, Sprache benutzen, humanoide Roboter – bisher sind die Fortschritte nur einzelne Sprünge, Fachintelligenzen sozusagen. Auf faz.net macht sich Manuela Lenzen Gedanken über die Frage, diese vielfältigen KIs in einem Baukastenprinzip zu einer allgemeinen KI zusammenzuführen.

Nervenkitzel? Autonome Fahrzeuge im Testbetrieb auf deutschen Straßen

Bildungsministerin Anja Karliczek forderte erst kürzlich: „Wir müssen die Forschungs-PS auf die Straße bringen.“ Zumindest technisch funktioniert das längst – auch mit deutschen Autos, zeigt welt.de: In Las Vegas kann man seit Mai über eine App einen umgebauten 5er BMW als selbstfahrendes Taxi buchen – bisher mit Sicherheitsfahrer. Trotzdem „ist da schon ein bisschen Nervenkitzel dabei“, gibt Michael Gassen, Europachef von Aptiv, zu.

Tests laufen in Deutschland bereits. Im Großraum Düsseldorf zum Beispiel sind 16 Partner, darunter Ford, Vodafone und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, mit Testfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr unterwegs, u.a. gefördert vom Bundesverkehrsministerium, berichtet welt.de.

An Robotertaxis arbeitet auch die zum amerikanischen Branchenriesen General Motors (GM) gehörende Firma Cruise. Mit GM wird nun der japanische Autobauer Honda kooperieren, schreibt handelsblatt.com. Interessanter Nebensatz: BMW und Ford wollen 2021 autonom fahrende Autos auf den Markt bringen. Der Countdown läuft.

Gewalt im Smart Home

Wer sich nicht gerade von einem autonomen Robotertaxi durch die Gegend kutschieren lässt, erfreut sich vielleicht an seinem Smart Home. Oder doch nicht, weil das schlaue Haushaltsgerät gerade gewartet werden muss und ein Update verlangt – oder, noch schlimmer, plötzlich laute Musik startet. Über häusliche Gewalt der anderen Art im Zeitalter der „Internetifizierung“ schreibt Stefan Betschon auf nzz.ch.

Spracherkennung in der Suche von morgen

Vrodo.de hat sich ein Interview mit dem Guardian vorgenommen und die wichtigsten
Aussagen von Suchmaschinen-Chef Ben Gomes herausgefiltert: „Spracherkennung und Sprachverständnis sind für die Zukunft von Suche und Information von zentraler Bedeutung”. Mittlerweile kann eine KI unüberwacht lernen, also eigenständig aus großen Textmengen ein Sprachmodell erstellen. Ein Durchbruch bei der Entwicklung sprechender Computer, meint Open-AI Mitgründer Ilya Sutskever.

Ersetzen Roboter und KI menschliche Fachkräfte?

Viele Jobs und Berufsbereiche können bereits durch Computer und automatisierte Prozesse übernommen werden. Wie groß das Potenzial dafür ist, hat jetzt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit untersucht. „Im Durchschnitt liegt der Anteil der Stellen, die leicht ersetzt werden könnten in Deutschland bei 25 Prozent, im Saarland aber bei 30 Prozent und in Thüringen bei 29 Prozent“, berichtet faz.net.

Allerdings sei es eher „ein Trugschluss anzunehmen, dass ein sehr teurer Roboter eine eher günstige Arbeitskraft ersetzen werde“, sagt KI-Experte Toby Walsh im Interview mit faz.net.

In aller Kürze

  • Über KI in Film und Literatur schreibt Andreas Dyck beim Bonner Generalanzeiger.
  • Und noch ein Spaß zum Schluss: Burger King macht sich über die Fortschritte bei KI lustig und hat einen Werbefilm produziert, dessen Drehbuch nur scheinbar ein Textroboter geschrieben hat.

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